Einige Gedanken…

Einige Gedanken…

 

 


Beim Skifahren folge ich ganz meinem Gefühl. Manchmal habe ich Schwierigkeiten, einen Bewegungsablauf im Detail zu beschreiben, oder ihn mir vorzustellen, weil ich oft nur die Gefühle kenne, die die verschiedenen Bewegungen auslösen.

Das Gefühl ist für mich das Wichtigste, denn nur ich spüre die Kurve, die ich gemacht habe in allen Einzelheiten, ob sich der Ski richtig durchgebogen und beschleunigt hat, oder ob der Ski ohne Druck war und die Kurve nicht sauber und unrund. Mein Trainer sieht es, aber ich spüre es.

Topleistungen kann ich am Besten abrufen, wenn ich nicht nachdenke und einfach abschalte. Wenn ich ganz bei mir bin, meinem Instinkt folge und mich auf den Augenblick konzentriere.

Rennen sind immer Herausforderungen, weil man von äußeren Bedingungen leicht abgelenkt werden kann – Druck, Gegner, Angst usw. Und das gilt es zu verhindern, denn wenn die Aufmerksamkeit nach außen geht, verliert man jegliches Gefühl für seine Beine und Ski.

Was ich am Skifahren am Meisten liebe? Natürlich auch ein Gefühl – das Gefühl der Beschleunigung. Für einen Nicht-Skifahrer ist es vielleicht schwierig, sich das vorzustellen, aber für mich ist es so.

Ich denke im Leben ist es genauso: man sollte mehr auf seine Gefühle hören und nicht auf die Gedanken, das Richtige tun zu müssen. Einfach den Verstand manchmal ausschalten und auf sein Herz hören. Denn nur was wirklich von Herzen kommt, macht einem glücklich!!

 

 

Hier noch einige Bilder vom Skitraining in Stubai :-)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Bis bald, Anna

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